Die Musikszene erlebte einen wahren Schock: Kid Rock und Blake Shelton ließen am 29. März 2025 eine Bombe platzen und enthüllten Pläne für eine gemeinsame „Red States“-Tour. Angekündigt als kompromisslose, „unaufgeweckte“ Feier, machte das Duo deutlich, dass es die geschliffenen, progressiv angehauchten Spektakel von Beyoncé und Taylor Swift aufs Korn nimmt. „Wir sind offiziell zurück und bringen echte Musik zu echten Menschen“, verkündete Kid Rock während einer turbulenten Presseveranstaltung in Nashville. Shelton, der neben ihm grinste, fügte hinzu: „Kein Glitzer, keine Vorträge – nur gute Stimmung und kaltes Bier.“ Die Ankündigung löste einen Sturm der Begeisterung und Debatten aus.

Die Tour, die im Juni starten soll, führt durch konservative Hochburgen in den USA, von Texas bis Alabama. Sie ist ein bewusster Gegenschlag zur kulturellen Dominanz von Pop-Titanen wie Swift, deren Eras Tour Rekorde brach, und Beyoncé, deren Renaissance-Shows hohe Kunst mit Gesellschaftskritik verbanden. Kid Rock hielt sich nicht zurück und sagte: „Wir haben es satt, uns von Millionären in Pailletten vorschreiben zu lassen, wie wir zu denken haben.“ Shelton warf ein: „Unsere Fans wollen raus, keine Agenda.“ Das Duo versprach ein raues, wildes Erlebnis – Gitarren, Patriotismus und keinerlei Entschuldigungen.

Details sind noch nicht bekannt, aber die „Red States“-Tour entwickelt sich bereits zu einem kulturellen Statement. Erwartet werden Klassiker wie Kid Rocks Cover von „Sweet Home Alabama“ und Sheltons „God’s Country“, neben neuen Songs, die als „Hymnen des Mittelfingers“ an den Mainstream angepriesen wurden. Die Veranstalter deuteten Gastauftritte von Country- und Rock-Exoten an, die ihre Widerstandskraft teilen. Der Ticketvorverkauf ließ die Website innerhalb weniger Stunden abstürzen, was zeigt, wie hungrig die Fans danach sind. „Das ist für das Herzland, für die Leute, die sich keinen Trends beugen“, so Kid Rock.

Der Schritt hat erwartungsgemäß die Gemüter gespalten. Befürworter feiern ihn als Rückkehr zu ungefilterter Unterhaltung, und in den sozialen Medien kursieren Sätze wie „Endlich Musik für uns!“. Kritiker hingegen verurteilen ihn als Begünstigung der Spaltung und verweisen auf Beyoncés und Swifts Fähigkeit, ein heterogenes Publikum zu vereinen. Ein X-Nutzer schrieb: „Sie sind einfach nur sauer, dass sie die Stadien nicht mehr füllen können.“ Doch das Duo scheint unbeeindruckt und nutzt die Gegenreaktion als Treibstoff. „Lasst sie hassen – das ist kostenlose Werbung“, witzelte Shelton.
Es geht nicht nur um Musik; es ist ein Identitätswechsel. Kid Rock, 54, und Shelton, 48, bewegen sich schon lange zwischen Rebell und Mainstream, doch diese Tour unterstreicht ihren Außenseiterstatus. Es ist ein Wagnis, das entweder ihr Erbe festigen oder sie weiter von einer sich wandelnden Branche entfremden könnte. Im Moment setzen sie auf die treuen Anhänger der konservativen Staaten – und darauf, dass Widerstand immer noch gut ankommt.